Nach einem lockeren Einfahren der Eulach entlang nach Pfungen und weiter in Richtung Embrach wartete ein erster, giftiger Anstieg, gefolgt von verwinkelten, spassigen Pfaden. Ab Freienstein war nochmals Kondition gefragt, um bis zu einem Aussichtsturm oben aufm Hügel zu gelangen.


Auch die Abfahrt hinunter nach Dättlikon machte einen Heidenspass: Schlammlöcher gab es keine, die Wurzeln waren trocken und griffig. Ideal, um die Finger von der Bremse zu lassen. So war ich selbst überrascht, dass die Abfahrt schon vorüber war, als ich unten am Irchel zum Wald raus geschossen kam. So überrascht, dass ich das Vorderrad meines Bikes für einen Moment neben den Trail setzte.
Die Folgen der Unachtsamkeit waren schmerzhaft: Das Vorderrad hängte in der Wiede neben dem Pfad schlagartig an, das Bike warf mich schräg übern Lenker ab. Und leider landete ich nicht in der Wiese, sondern Ellbogen, Hüfte und Oberschenkel voran in den Wurzeln und Steinen des Pfades. So wurden die letzten Kilometer von Dättlikon zurück zur Haustür zu einer schmerzhaften Angelegenheit. Aber was einen nicht umbringt, macht einen bekanntlich nur härter.

Die Schulter schmerzt aber mehr, da sind wohl ein paar Bänder überdehnt.
PS: Die Endura-Trägerhose hat den Sturz genauso unbeschadet überstanden wie die unverwüstlichen Sugoi-Baggies und das Cannondale-Jersey. Dafür gingen die funktionell extrem überzeugenden 3D-Armwarmers von Shimano drauf - kein Wunder, wenn man die Sturzspuren am Ellbogen sieht. Dank der Kulanz des schweizerischen Shimano-Importeurs Fuchs Movesa ist aber bereits ein neues Paar unterwegs zu mir.
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