
Weil das Open Air den Hof der Familie Fehr und dessen Umland in Beschlag nimmt, gilt zunächst einmal den Gastgebern ein ganz herzliches Dankeschön. Sowie den anderen Anwohnern am Oberen Radhof, die ihr Ruhebedürfnis für ein langes Wochenende etwas herunter regeln.
Ein Open Air auf der grünen Wiese hat aber auch seine Tücken: So wurden einige Helfer beim Abspannen des Chill-Out-Zelts von Wespen gestochen, weil sie deren Erdnest zu nahe gekommen waren. Und in einem abgestorbenen Apfelbaum entdeckten wir gar ein Hornissennest. Also war der Kammerjäger gefragt, um die Abfangjäger von Mutter Natur vom Platz zu weisen.
Das schönste am «Bambole» ist meines Erachtens der umfassende Gedanke der Freiwilligkeit: Von den Mitgliedern des OKs über die zahlreichen Helfer bringen alle ihre Fähigkeiten bestmöglich ein. Bei der Tatsache, dass kein Eintritt verlangt wird, setzt sich dieser Gedanke fort, was eine erfrischende Abwechslung zu den rundum kommerzialisierten Grossfestivals darstellt.
Dass ich per Bike innert 10 Minuten von der Haustür auf dem Festivalgelände bin, ist ein weiterer unschätzbarer Vorteil. Das «Bambole» verspricht, ein unvergessliches Wochenende zu werden. Wer noch nichts Gscheites vorhat am kommenden Wochenende, ist herzlich eingeladen, am Oberen Radhof vorbei zu schauen.


Ach ja: Krawallbrüder seien gewarnt: Der Ordnungsdienst versteht keinen Spass. Besonders nicht in der Nacht von Samstag auf den Sonntag. Also immer brav bleiben, sonst bekommt man es mit dem bösen Mann mit Schnauz zu tun.
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