Donnerstag, 8. April 2010

Minimize to the Van Moof-max

Zwei Räder, zwei Bremsen und drei Gänge: So minimalistisch kommen die Design-Stadträder von Van Moof daher. Weil mein Bruder Sjoerd eine erste Ladung der Teile in die Schweiz importiert hat, mussten diese auslieferbereit gemacht werden.

Für die Montage dieser entschlackten Neuinterpretation des klassischen Hollandrades hat mein Bruder in seinem Ausstellungsraum eine kleine, aber zweckmässige Schrauber-Ecke eingerichtet. Dort kann man ein zur Hälfte vormontiertes Rad in den Ständer spannen und loslegen: Zuerst einmal alle Transportschützer aus Karton oder Folie entfernen, dann Schutzbleche montieren, Vorbau und Lenker im Steuerrohr versenken und fixieren, Brooks-Sattel und Stütze (das etwas fummlige Patentstützen-Prinzip, leider) montieren und die Sensor-LED-Leuchten mit integriertem Solarpanel in die vorgesehenen Aussparungen am Rahmen einfädeln.

Am aufwändigsten ist noch die Montage der beiden Räder. Am Vorderrad helfen kleine Häkchen beim Ausrichten, dafür erfordert die Einstellung der Bremse etwas Aufmerksamkeit. Dafür ist am Hinterrad Augenmass gefragt: Denn man muss zugleich darauf achten, dass dieses mittig und gerade im Rahmen läuft und dass die Kette korrekt gespannt ist. Kein einfaches Unterfangen mit nur zwei Händen. Und wie eine Nachkontrolle mit dem Doppelmeter ergab eines, das bei keinem der von mir aufgebauten sieben Van Moof-Räder das genau gleiche Ergebnis brachte. Da ist also nochmals Nachbessern gefragt.

Für Unterhaltung beim Schrauben sorgte Flappie, der jüngste Familien-Zuwachs bei meinem Bruder: Mal schläft der junge Beagle-Rüde selig in seinem Korb, mal mischt er wahlweise Büro oder Showroom auf und weiss gar nicht, wo er mit all seiner Energie hin soll. Langweilig wirds mit diesem kleinen Racker jedenfalls nie.

Ach ja: Ich bin auch endlich dazu gekommen, eine passende Schachtel für die Rücksendung meines DT Swiss-Laufrades nach Biel zu organisieren. So dürfte das erste dieser Hightech-Räder, das bereits eine Kollision im Verkehr erdauern musste, inzwischen beim Hersteller zur Inspektion eingetroffen sein.

1 Kommentar:

  1. ... und wie fährt sich so ein Rad?
    Gruß Lars

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